Wärmedämmung für Fenster

Dachfenster Check

Lichtwunder Team

Experte für Dachfenster

Ob beim Bau eines neuen Hauses oder der energetischen Sanierung eines Altbaus, die Wärmedämmung der Fenster spielt bei den stetig steigenden Heizkosten eine wichtige Rolle.

Kennwerte der Fenster-Wärmedämmung

Der wichtigste Kennwert für die Wärmedämmung eines Fensters (und auch aller anderen Bauteile) ist der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient), der früher auch als k-Wert bezeichnet wurde. Der U-Wert ist eine Maßeinheit für den Wärmeverlust eines Bauteils. Er gibt die Wärmemenge an, die pro Zeiteinheit bei einem Temperaturunterschied von 1 K durch einen Quadratmeter eines Bauteils hindurchgeht. So genau müssen Sie das als Bauherr oder Hausbesitzer allerdings nicht wissen. Uns reicht: Je niedriger der U-Wert, desto geringer ist der Wärmeverlust, desto besser ist die Wärmedämmung des Fensters und desto mehr Energiekosten sparen Sie.

Der U-Wert für das gesamte Fenster wird in der EU einheitlich mit Uw (window) bezeichnet. Man kann aber zwischen den U-Werten für den Rahmen (Uf, frame) und die Verglasung (Ug, glazing) unterscheiden. Laut deutscher Energieeinsparverordnung darf der Uw-Wert eines Fensters in Deutschland nicht mehr als 1,3 W/m²K betragen. Bei Passivhäusern muss er sogar unter 0,8 W/m²K liegen.

Energie sparen durch Wärmedämmung für Fenster

Das Fenster ist das thermisch am schlechtesten isolierende Element der Gebäudehülle und benötigt deshalb besonders viel Aufmerksamkeit bei einer energetischen Sanierung. Gerade alte, einfach verglaste Fenster sind für einen Großteil des Wärmeverlustes verantwortlich und treiben Heizkosten dadurch in die Höhe. 

Alte Fenster gegen energieeffiziente Fenster umzutauschen, scheint zunächst wie eine große Investition. Doch bei steigenden Heizkosten ist es auf Dauer durchaus wirtschaftlich. Ein altes 1,30 m x 1,30 m Fenster mit Einfachverglasung hat im Durchschnitt einen U-Wert von mehr als 2,8 W/m²K. Das entspricht einem Energieverlust von 500 kWh pro Jahr. Ein genauso großes Fenster mit Dreifachverglasung hat einen durchschnittlichen U-Wert von 0,5 W/m²K. Hier geht immer noch Energie verloren, aber nur noch rund 170 kWh pro Jahr. Rechnet man die eingesparte Energie auf alle Fenster hoch, lohnt sich die Investition sowohl für die eigenen Heizkosten, als auch für den Umweltschutz.

Wärmedämmung für Fenster: Die Verglasung

Über die Fensterverglasung geht jede Menge Energie verloren. Alte Einfachverglasungen haben teilweise Ug-Werte, die weit über 5 W/m²K liegen. Um die Energieeffizienz der Scheiben zu erhöhen, gibt es mehrere Möglichkeiten, die in der Regel alle miteinander kombiniert werden. 

  • Mehrfachverglasung: Je mehr Scheiben, desto weniger Wärmeverlust gibt es. Bei neuen Fenstern ist eine Dreifachverglasung regulär. 

  • Beschichtung der Scheiben: Bei einer Dreifachverglasung wird die äußere und innere Scheibe mit einer sogenannten Low-E-Beschichtung (Low-Emissivity-Beschichtung) versehen. Dabei handelt es sich um eine hauchdünne Metallschicht, die den Wärme- und Sonnenschutz erhöht. Eine günstigere Variante ist die Beschichtung mit einer Wärmeschutzfolie.

  • Edelgas im Scheibenzwischenraum: Bei Mehrfachverglasungen wird der Scheibenzwischenraum mit Edelgas Argon gefüllt. Ab einer Vierfachverglasung ist auch das Edelgas Krypton möglich. Das Gas verhindert die Bildung von Wärmebrücken und erhöht die Wärmedämmung für Fenster maßgeblich.

  • Warme Kante: Der Randverbund der Scheibe zum Rahmen ist eine kritische Stelle für den Wärmeschutz. Meist verwendet man eine Art Abstandhalter aus Kunststoff (wärmedämmender) oder Aluminium (weniger wärmedämmend), um eine energieeffiziente, sogenannte “warme Kante” zu schaffen.


Bei der Fensterverglasung ist nicht nur der Ug-Wert ein wichtiger Kennwert. Beachtenswert ist auch der g-Wert. Dieser gibt an, wie viel Sonnenenergie, also Wärme von außen, ins Rauminnere strahlt. Ein g-Wert von 1 würde bedeuten, dass 100% der Sonnenenergie ins Rauminnere gelangt. Da es bei Fenstern immer zu einer Minderung der Strahlung kommt, liegt der g-Wert immer unter 1. 


Der dritte wichtige Kennwert ist der tL-Wert. Der Lichttransmissionsgrad gibt an, wie viel Sonnenlicht ins Hausinnere gelangt. Er ist bei Energiespar-Gläsern meist niedriger, sodass weniger Licht durch die Scheiben kommt und eventuell mehr Lampen verwendet werden müssen. Das würde die Energiekosten wieder steigern, weshalb wir immer nach einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Ug-Wert, tL-Wert und g-Wert suchen.

Wärmedämmung für Fenster: Der Rahmen

Wer eine energieeffiziente Verglasung verbaut, braucht auch einen passenden Fensterrahmen. Beim Rahmen wird die Wärmedämmung durch Dichtungen und ein Kammersystem erhöht. In der Regel werden EPDM-Dichtungen aus einem witterungsbeständigen Kautschukmaterial verwendet. Sie befinden sich an allen Übergängen im Rahmen, von Rahmen zur Scheibe und am Anschlag von Fensterflügel und Rahmen. Das Kammersystem wird bei Kunststoff- und Aluminiumrahmen verwendet. Die luftgefüllten Kammern unterbrechen Wärmebrücken, da die Wärme in den Luftkammern nicht so schnell nach außen geleitet wird wie über ein durchgehendes Alu-Bauteil.

Der fachgerechte Einbau

Egal wie energieeffizient das Fenster ist: Wenn es nicht korrekt eingebaut wird, findet eine Menge Energieverlust am Übergang zwischen Fensterrahmen und Wand oder Dach statt. Deshalb ist ein fachgerechter Einbau essenziell bei der Wärmedämmung für Fenster. Zunächst muss das Fenster gut in das dafür vorgesehene Fensterloch passen, damit der Übergang richtig gedämmt werden kann. Bei regulären Fenstern hat man den Zwischenraum früher häufig mit Schaum gefüllt, der aber auf Dauer porös wird und bei Arbeiten des Hauses bricht. Mittlerweile nutzt man ein komprimiertes Schaumstoffband, das rund um das Fenster aufgeklebt wird. Innerhalb kurzer Zeit geht es mehrere Zentimeter auf und füllt die Lücke zwischen Rahmen und Wand für dauerhafte Luftdichtigkeit. Bei Dachfenstern bauen wir vorgefertigte Eindeckrahmen ein, für die das passende Fensterloch im Dach ausschlaggebend ist. Außerdem wird der Rand zusätzlich mit einem Dämmstoff wie Mineralwolle ausgefüllt. 

Mehr Wärmedämmung für Fenster erfordert ein neues Lüftungsverhalten

Wärmedämmung für Fenster hat viele Vorteile: Kuschelige Wärme im Winter, angenehme Kühle im Sommer und vor allem deutlich niedrigere Heizkosten. Sie bringen aber auch einen entscheidenden Nachteil mit sich: Durch den geringen Luftaustausch am Fenster entsteht Kondenswasser. Denn selbst ein Energiesparfenster ist kälter als die übrigen Wände. Wenn die warme Raumluft rund um das Fenster abkühlt, schlägt sich die Feuchtigkeit nieder. Das lässt sich nur vermeiden, wenn man regelmäßig lüftet - auch im kältesten Winter. Wird nicht ausreichend gelüftet, kann die Feuchtigkeit nicht entweichen. Deshalb sind die Stellen unter der Fensterbank oder an den Fensterecken typische Schimmel-Stellen. 

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