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Energetische Sanierung von Flachdächern

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Lichtwunder Team

Experte für Dachfenster

Die energetische Sanierung von Flachdächern kann den Energiebedarf Ihres Hauses senken und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wir klären Sie auf, was Sie über die energetische Sanierung von Flachdächern wissen müssen.

Was beinhaltet die energetische Sanierung von Flachdächern?

Der Klimaschutz ist mittlerweile auch im Gebäudesektor ein bedeutendes Thema, weshalb die Bundesregierung mit der Energiewende einen „klimaneutralen Gebäudebestand“ erreichen möchte. Dies ist unbedingt notwendig, da Gebäude ein Drittel der gesamten deutschen Emissionen an Treibhausgasen verursachen. Aus diesem Grund führen Hauseigentümer zunehmend energetische Sanierungen durch, um den Energiebedarf des Hauses zu senken. Hierbei lässt sich vor allem durch eine gute Wärmedämmung sowie -isolierung und durch moderne Strom- und Wärmeerzeugung Energie sparen. Besonders alte Flachdächer haben oft einen hohen Sanierungsbedarf, da sie aufgrund ihrer Konstruktion stärker den Umwelteinflüssen ausgesetzt sind. Oft verfügen sie nur über eine mangelhafte Wärmedämmung und auch ihre Dichtigkeit ist häufig ungenügend, da die Dichtungen durch die Wetterbedingungen beschädigt oder porös werden.

Die gängigsten Sanierungsmaßnahmen eines Flachdaches sind deshalb eine Erneuerung der Flachdachabdichtung, die Entwässerung des Daches sowie die Sanierung der Wärmedämmung. Wird die Flachdachabdichtung erneuert, dient dies dazu, das Flachdach vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen, da Regenwasser kaum von der Dachfläche abfließen kann. Auch die Entwässerung dient dem Zweck, Regenwasser vom Flachdach abzuleiten. Diese beiden Maßnahmen zählen jedoch nicht zur energetischen Sanierung eines Flachdaches. Im Bezug auf Flachdächer zählen zu einer energetische Sanierung folgende Maßnahmen: die Erneuerung oder Verbesserung der Dämmung, die Erzeugung sowie Nutzung von Photovoltaik oder der Einsatz von Solarthermie zur Wärmeerzeugung.

Dämmung zur energetischen Sanierung eines Flachdaches

Die Dämmung ist der wohl wichtigste Teil des Flachdaches, um Energieverluste zu vermeiden. Aus diesem Grund sollten Sie bei einer energetischen Sanierung des Flachdaches stets die Flachdachdämmung erneuern oder überhaupt anbringen. Besonders wenn die Wärmedämmung beispielsweise durch eine schadhafte Dichtung von eindringender Feuchtigkeit beschädigt wurde, müssen Sie diese während der energetischen Sanierung Ihres Flachdaches unbedingt auswechseln, da es meist unmöglich ist, das Dämmmaterial zu trocknen. Dabei können Sie jedoch ebenso die Erneuerung der Dichtung als Maßnahme der energetischen Sanierung Ihres Flachdaches angeben und möglicherweise eine Förderung erhalten.

Bei einer schadhaften Dämmschicht muss diese um die Schadstelle herum abgerissen und neu aufgebaut werden. Dabei können Sie allerdings Kosten einsparen, da Sie für eine erneuerte Wärmedämmung eine Förderung im Rahmen der energetischen Sanierung Ihres Flachdaches erhalten sowie später anfallende Energiekosten vermeiden. Für die Dämmung des Flachdaches sind verschiedene Varianten möglich. Es gibt die belüftete Dämmung, bei der Klemmfilze aus Stein- oder Glaswolle, Hanf oder Flachs verwendet werden. Jedoch besteht ebenfalls die Möglichkeit der nicht belüfteten Dämmung und der Dämmung mittels Umkehrdach, wofür Wärmedämmplatten genutzt werden. Welche Wärmedämmung erlaubt ist, hängt von der späteren Nutzung des Flachdaches ab, also ob es begrünt wird, begehbar sein oder ob eine Solaranlage montiert werden soll. Heutzutage werden Flachdächer bei der energetischen Sanierung meistens als Warmdächer umgesetzt und mit Dämmplatten aus Schaumglas, PUR Hartschaum oder Polystyrol gedämmt. Dabei ist es unbedingt erforderlich, die neue Wärmedämmung während der energetischen Sanierung des Flachdaches gegen eindringende Nässe abzudichten und sicherzustellen, dass der Niederschlag abgeleitet werden kann.

Solaranlagen zur energetischen Sanierung eines Flachdaches

Eine weitere Maßnahme, die Teil der energetischen Sanierung Ihres Flachdaches sein kann, ist die Errichtung einer Solaranlage. Diese unterscheidet man zwischen Photovoltaik- und Solarthermieanlagen. Während Photovoltaik-Anlagen mittels Solarzellen Strom erzeugen, der später im Haushalt genutzt oder in das Stromnetzt eingespeist werden kann, produziert die Solarthermie mithilfe von Sonnenkollektoren Wärme, welche im Haushalt für Heizwärme oder Warmwasser verwendet werden kann. Hierfür sind zusätzlich eine Umwälzpumpe und ein Pufferspeicher notwendig. Besonders für den Bau einer Solaranlage bei der energetischen Sanierung ist ein Flachdach gut geeignet. Aufgrund der geringen Dachneigung kann die Ausrichtung und Neigung der Solarzellen flexibel angepasst werden und auch die Montage der Anlage ist ohne Baugerüst möglich und dadurch weniger aufwendig. Ebenso ist die Wartung, Reinigung und ein Austausch der Solaranlage auf einem Flachdach aufgrund des einfachen Zugangs zur Dachfläche deutlich leichter. Da Flachdächer außerdem im Regelfall mit Bitumen oder Kunststoff eingedeckt werden, ist das Entfernen von Dachziegeln nicht notwendig. Zudem werden Solarmodule auf einem Flachdach besser belüftet und es besteht nicht das Risiko eines Wärmestaus oder Leistungsverlustes wie bei Satteldächern.

Der Bau einer Solaranlage im Rahmen der energetischen Sanierung Ihres Flachdaches kann jedoch ebenso potenzielle Risiken mit sich bringen. Da besonders alte Flachdächer häufig nicht für hohe Belastungen ausgelegt sind, sollten Sie den Bau einer Solaranlage immer im Voraus mit einem Architekten oder Statiker abklären. Aus diesem Grund müssen Sie bei der energetischen Sanierung Ihres Flachdaches ebenfalls darauf achten, Dämmstoffe mit einer hohen Druckbelastbarkeit zu verwenden, welche der zusätzliche Belastung durch eine Solaranlage standhalten können. Ebenso birgt starker Wind die Gefahr, die Verankerung der Solaranlage zu beschädigen oder sogar fortzuwehen, weil die Kollektoren der Solaranlage aufgrund ihrer Schrägstellung auf dem Dach eine große Angriffsfläche für Wind bieten. Zudem sollten Sie bei der energetischen Sanierung Ihres Flachdaches beachten, dass die Aufständerung für eine Solaranlage zu höheren Investitionskosten führt, als es bei einem Satteldach der Fall wäre. Ebenfalls muss die Aufstellung der Solarmodule gut durchdacht werden, damit diese sich aufgrund ihrer Schrägstellung nicht gegenseitig beschatten.

Förderung für die energetische Sanierung von Flachdächern

Da mit der energetischen Sanierung Ihres Flachdaches der Energiezustand des Daches verbessert wird, haben Sie die Möglichkeit, eine staatliche Förderung zu beantragen. So können Sie von der KfW mit 10% der förderfähigen Kosten unterstützt werden, wenn Einzelmaßnahmen den energetischen Zustand des Flachdaches aufwerten. Der Zuschuss für eine energetische Sanierung des Flachdaches kann aber sogar auf bis zu 30% steigen, wenn Sie durch Ihre Maßnahmen die Standards für ein Effizienzhaus erfüllen. Im Rahmen der energetischen Sanierung Ihres Flachdaches können Sie aber ebenfalls von der BAFA einen Zuschuss von 15% der Investitionskosten im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude erhalten, der sich auf maximal 9.000€ pro Wohneinheit belaufen kann. Hierfür müssen Sie jedoch im Voraus einen zertifizierten Energieberater beauftragen und die Förderung schon vor Baubeginn beantragen. Die Verbesserung der Wärmedämmung können Sie sogar im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans durchführen lassen, wofür Sie weitere 5% Fördermittel erhalten, sodass sich der Höchstsatz der Förderungsgelder auf 12.000€ pro Wohneinheit beläuft.

Allerdings zählen die Entwässerung des Flachdaches sowie eine Erneuerung der Abdichtung nicht zu den förderfähigen Maßnahmen einer energetischen Sanierung von Flachdächern, sodass Sie dafür keine Zuschüsse beantragen können. Allerdings besteht die Möglichkeit auf Förderungsgelder, wenn Sie diese Maßnahmen bei einer gleichzeitigen Erneuerung der Wärmedämmung durchführen, sodass Sie teil der energetischen Sanierung von Ihrem Flachdach sind. Die Installation einer Solarthermie- Anlage kann hingegen sowohl für die Warmwasseraufbereitung als auch zur Heizungsunterstützung mit einem Zuschuss von 25% der Investitionskosten von der BAFA gefördert werden, wobei Sie bis zu 15.000€ pro Wohneinheit erhalten können. Es lohnt sich also, sich im Voraus über Förderungsprogramme zu informieren, um nachhaltig Kosten für die energetische Sanierung Ihres Flachdaches sparen zu können.

Kosten der energetischen Sanierung von Flachdächern

Die Kosten für die energetische Sanierung eines Flachdaches können je nach Art der gewählten Maßnahme, dem Ausmaß der Schäden und damit dem Umfang der Sanierungsmaßnahmen und natürlich in Abhängigkeit von der Höhe der Förderungsgelder schwanken. Außerdem können verschiedene Materialien sowie die Arbeitskosten der Handwerker die Preise für die energetische Sanierung Ihres Flachdaches beeinflussen. Somit können die Kosten für eine energetische Sanierung des Flachdaches nur individuell berechnet und nicht pauschal vorhergesagt werden. Bei einer kompletten energetischen Sanierung des Flachdaches entsteht ein komplett modernes, energieeffizientes Dach, weshalb die Kosten auch deutlich höher ausfallen als bei Durchführung einzelner Sanierungsmaßnahmen zur energetischen Sanierung des Flachdaches. Durch eine komplette Flachdachsanierung kann jedoch verhindert werden, dass einzelne Schäden sich häufen und möglicherweise Folgeschäden hervorrufen. Wichtig ist jedoch sowohl bei Einzelmaßnahmen als auch bei einer kompletten energetischen Sanierung des Flachdaches, dass der Dachaufbau sowie die Wärmedämmung den Richtlinien des Gebäudeenergiegesetzes entsprechen.

Generell sollte man bei einer Flachdachabdichtung mit etwa 25-35€ pro Quadratmeter rechnen, während die Entwässerung des Daches etwa 100-250€ für jedes Rohr und jeden Dachgully betragen kann. Für die Dämmung eines Flachdaches sollten zwischen 30-50€ für jeden Quadratmeter eingerechnet werden, wobei der Preis durch eine staatliche Förderung auf etwa 40€ pro Quadratmeter sinken kann. Ebenso ist es möglich, für eine Abdichtung und Entwässerung des Daches eine Förderung und Kostenreduzierung zu enthalten, wenn diese Maßnahmen beim Einbau einer Wärmedämmung erfolgen und zur energetischen Sanierung des Flachdaches gehören. In diesem Fall können die Kosten für die Dachabdichtung auf 20-30€ pro Quadratmeter und für die Entwässerung auf 80-200€ pro Rohr und Dachgully sinken. Für die Installation einer Solaranlage auf dem Flachdach sollten Sie mit 150-250€ pro Quadratmeter rechnen. Dies ist zunächst eine größere Investition, das Geld kann sich jedoch nach 10 bis 12 Jahren rentieren. Bei einer Anlage für Solarthermie variieren die Kosten je nachdem, ob Sie die Anlage lediglich für die Warmwasserzeugung oder ebenfalls als Heizungsunterstützung genutzt werden soll. Die Preise einer Photovoltaik-Anlage können ebenso je nach Größe und Leistung schwanken.

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