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Wie kann ich Dachfenster abdichten?

Dringt Feuchtigkeit durch Ihr Dachfenster ein oder beginnt es zu ziehen, dann kommt oftmals die Frage auf: Wie kann ich Dachfenster abdichten? Welche Möglichkeiten Sie haben, was Sie beachten müssen und weitere Antworten auf die Frage „Wie kann ich Dachfenster abdichten?“, erfahren Sie hier.

Warum sollte ich Dachfenster abdichten?

Sind Ihre Dachfenster nicht richtig abgedichtet, kann bei starkem Regenfall das Regenwasser durch die Fugen des Dachfensters eindringen. Deshalb lohnt es sich, Dachfenster abzudichten, damit die Feuchtigkeit nicht eindringt und keine schlimmen Folgen mit sich bringt. Denn durch die Feuchtigkeit, welche durch Ihr undichtes Dachfenster nach innen gelangt, kann sich Schimmel bilden, welcher nur mittels einer aufwendigen Sanierung entfernt werden kann. Ebenfalls kann eine unzureichende Dichtung auch dazu führen, dass Zugluft durch Ihr Dachfenster in Ihren Wohnraum oder auch Wärme hinausgelangt. Dieser Wärmeverlust hat die Folge, dass Ihre Heizkosten erheblich steigern. Gerade auch bei alten Dachfenstern ist es wichtig, dass Sie Ihr Dachfenster richtig abdichten, da diese im Vergleich zu den moderneren Dachfenstern eine schlechtere Abdichtung und Dämmung aufweisen und die Gefahr der Schimmelbildung und der steigenden Heizkosten nochmals höher ist. 

Aus diesem Grund ist auch die richtige Abdichtung beim Einbau des Dachfensters äußerst wichtig, um dies zu umgehen. Damit alle Anforderungen zum Abdichten des Dachfensters erfüllt werden, sollte der Einbau oder Austausch der Dachfenster auch von einem Fachmann ausgeführt werden. Denn dieser achtet darauf, dass die Fugen sauber verarbeitet werden und der Eindeckrahmen auch richtig eingesetzt wird. 

Mit welchen Materialien kann ich Dachfenster abdichten?

Wenn Sie sich fragen, „wie kann ich Dachfenster abdichten?“, dann spielt das verwendete Material ebenfalls eine wichtige Rolle. Je nachdem, welche Dachfenster Sie abdichten wollen, empfiehlt sich ein bestimmtes Material. Bei Holz- und alten Kunststoffdachfenstern, welche keine vorgefertigte Gummidichtung besitzen, ist es empfehlenswert, Schaumstoffdichtbänder und Gummidichtungen zu verwenden. Letztere, halten allerdings länger als die Schaumstoffdichtbänder. Beide Materialien sind jedoch in der Anbringung relativ einfach, da diese nur passend zugeschnitten und dann aufgeklebt werden müssen. 

Weiteres Material, was Sie verwenden können, ist Silikon oder Acryl zur Abdichtung der Dachfenster. Beide Materialien können Sie zum Abdichten der Dachfenster verwenden, denn diese lassen sich wie eine Paste auf die entsprechenden Stellen auftragen, fungieren aber nach dem Aushärten wie Gummi. Sowohl Silikon als auch Acryl sind elastisch, was heißt, dass diese sich mit dem Fenstermaterial dehnen oder zusammenziehen, je nach Temperatur. Gerade Silikon bietet auch den Vorteil, dass dieses besonders feuchtigkeitsresistent ist.

Wie kann ich Dachfenster abdichten? – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Bevor Sie anfangen Ihre Dachfenster abzudichten, sollten Sie wissen, welche drei Stellen es gilt abzudichten. Zum einen ist es wichtig den Übergang des Fensterrahmens zum Mauerwerk, sowohl von innen als auch von außen, abzudichten. Zum anderen, der Übergang des Fensterglases zum Fensterrahmen, also dem Fensterfalz. Zuletzt gilt es noch die Gummidichtungen entlang des Fensterflügels abzudichten, damit Ihr Dachfenster auch rundum eine ausreichende Abdichtung aufweist. Wichtig zu beachten ist, dass Sie bei Kunststoffdachfenstern oder Alu-Dachfenstern, welche bereits eine vorgefertigte Gummidichtung besitzen, keine weitere Gummidichtung anbringen sollen, da dies schädigend ist. Hierbei empfehlen wir Ihnen einen Experten hinzuzuziehen. Wie genau Sie aber Dachfenster abdichten können, erfahren Sie in der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Entfernen Sie alte Dichtungen beziehungsweise Silikon- und Acrylreste

Damit Sie später auch sauber arbeiten können, müssen Sie zunächst die alten Abdichtungen entfernen. Das heißt, Sie entfernen alle Fenster- und Gummidichtungen, sowie eventuelle Kleberückstände. Dann nehmen Sie ein Cutter-Messer zur Hand und entfernen vorsichtig die alten Silikon- und Acrylüberreste. 

Säubern Sie das Dachfenster

Haben Sie alle Überreste entfernt, dann müssen Sie nun das Dachfenster reinigen, bevor Sie dieses abdichten können. Mittels eines Staubsaugers können Sie den groben Dreck auf dem Dachfensterrahmen entfernen. Beachten Sie hierbei, dass Sie auch das ganze Dachfenster abstauben. Danach ist es äußerst wichtig, dass Sie das Dachfenster trocknen, damit die neuen Abdichtungen auch an Ihrem Dachfenster haften.

Ermittlung des Spaltmaßes

Damit Sie auch die richtige Länge der neuen Dichtungen zuschneiden können, müssen Sie natürlich die Stoßkanten des Fensterrahmens ausmessen. Zusätzlich brauchen Sie noch die rundum Länge des Fensterflügels für die Ermittlung der Länge der Dichtungen. Das Spaltmaß können Sie ermitteln, indem Sie Knete in den Dachfensterrahmen kleben und das Dachfenster schließen. Dadurch entsteht ein Abstand zwischen dem Dachfensterrahmen und dem Dachfensterflügel, welcher die Maße des Spaltes ergibt. 

Zuschneiden der Dichtungen

Nun müssen Sie exakt arbeiten und die Dichtungen entsprechend der ermittelten Maße zuschneiden. 

Anbringen der Gummidichtung

Die zugeschnittene Gummidichtung kleben Sie nun entlang des Dachfensterflügels an. Beachten Sie, dass gerade an den Ecken die Gummidichtung auch gut angebracht ist und richtig passt. 

Innenabdichtung

In diesem Schritt dichten Sie Ihr Dachfenster von innen ab. Das heißt, dass Sie die Gummidichtung entlang des Dachfensterrahmens anbringen, also zwischen dem Dachfensterglas und –rahmen. 

Fugenabdichtung

Nun benötigen Sie das Silikon oder Acryl, um den Abstand zwischen dem Dachfenster und dem Mauerwerk zu schließen. Spritzen Sie nun das Acryl oder Silikon entlang des Rahmens auf und beachten Sie, dass Sie hier auch genügend Paste anbringen. Mit Ihrem Finger können Sie dann die Paste verteilen und trocknen lassen.

Außenabdichtung

Bringen Sie nun auch von außen die Gummidichtung entlang des Dachfensterrahmens an und schließen Sie die Spalten ebenfalls mittels Silikon oder Acryl wie auch im Schritt davor. Lassen Sie das Silikon oder Acryl ebenfalls trockenen und fertig ist die Abdichtung Ihres Dachfensters.

Was muss ich bei der Abdichtung von alten Dachfenstern beachten?

Nicht immer ist es einfach, die passenden Dichtungen für Ihre alten Dachfenster zu erwerben. Besitzen Sie ein altes Dachfenster aus Kunststoff, dann gilt die Daumenregel, dass Verschleißteile nach circa 15 Jahren ausgetauscht werden sollten. Somit auch die Dichtungen, da diese spröde werden und reißen können. Hierbei ist es wichtig, auch die richtige Dichtung für Ihr Kunststoffdachfenster auszuwählen. Die Dichtung sollte dem Profil und dem Spaltmaß Ihres alten Dachfensters entsprechen. Dichtungen aus Silikon oder Gummi halten, wie bereits erwähnt, länger als Schaumstoffdichtungen. 

Holzdachfenster hingegen, welche einen Holzkasten besitzen, können durch das Anbringen von Silikon auf dem Rahmen direkt am Dachfensterflügel, abgedichtet werden. Dann müssen Sie  auch hier nur noch das Silikon trocknen lassen. Hierfür können Sie auch eine Schutzfolie, welche Sie mit Seifenwasser bestreichen, zwischen dem Silikon und dem Dachfenster anbringen. Dies führt dazu, dass kein Silikon an ungewünschte Stellen gelangt oder dort aushärtet. 

Wann sollte ich Dachfenster lieber erneuern, anstatt abdichten?

Arbeiten Sie bei der Abdichtung Ihrer Dachfenster gründlich, dann kann grundsätzlich die Lebensdauer von Dachfenstern verlängert werden. Dennoch ist eine Abdichtung des Dachfensters nicht immer möglich beziehungsweise lohnt sich ein Austausch des Dachfensters eher, um schwere Folgeschäden zu vermeiden. Denn eine notgedrungene Abdichtung des Dachfensters kann auch zu höheren Heizkosten sowie zu Schimmelbildung führen, wenn mit aller Kraft versucht wird, ein Dachfensteraustausch und die damit verbundenen Kosten zu umgehen. 

Die neueren Dachfenster weisen zudem eine bessere Wärmedämmung auf, was sich in geringeren Heizkosten für Sie widerspiegelt. Zudem haben Sie auch einen deutlich besseren Lärm- und Einbruchschutz. Ist Ihr Dachfenster also schon alt und in die Jahre gekommen und haben Sie dieses eventuell schon mehrmals abgedichtet oder anderweitig behandelt, dann lohnt es sich in ein neues Dachfenster zu investieren. Dieses sollte Ihnen dann auch einige Jahre einen schönen Ausblick mit wenig aufwendigen Abdichtungsarbeiten bringen. 

 

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