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Trockenbauwände bauen

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Lichtwunder Team

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Wer flexibel sein möchte, zeitsparend und kostengünstig seinen Dachstuhl ausbauen oder Trennwände ziehen möchte, sollte am besten mit Trockenbauwänden bauen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie eigenständig Trockenbauwände bauen können.

Wie kann man Trockenbauwände bauen?

Der Trockenbau ist ein Bauverfahren, in dem vorgefertigte Bauelemente mechanisch miteinander verbunden werden. Der Trockenbau gehört zur Leichtbauweise, da die Baustoffe eher leicht sind und die einzelnen Teile lediglich montiert werden. Das Trockenbauverfahren eignet sich besonders aufgrund des geringen Gewichtes der Wände für den Ausbau von Dachböden oder auch für den Bau von Trennwänden. Ebenfalls können Installationswände errichtet werden, um Rohre oder Stromleitungen dahinter zu verstecken. Auch kann man Trockenbauwände bauen, um einen Raum in mehrere Bereiche zu unterteilen und das Bauen von Trockenbauwänden ist ebenfalls eine Möglichkeit, um Bauteile zu verkleiden oder dekorative Wandverkleidungen anzubringen.  Leichtbauwände zu bauen, spart nicht nur Zeit, sondern ebenso Kosten, indem keine wasserhaltigen Baustoffe wie beispielsweise Beton oder Putz mit langen Verarbeitungszeiten verwendet werden. Trockenbauwände zu bauen ist aber nicht nur schneller und günstiger als der Bau einer Steinwand, sondern kann auch von weniger erfahrenen Handwerkern und ohne spezielle Werkzeuge durchgeführt werden.  Dabei werden Gipsplatten auf eine Unterkonstruktion aus Holz oder Metallständern montiert und anschließend mithilfe von Ansetzbinder verspachtelt. Dafür ist ein trockener Untergrund notwendig, weshalb in Feuchträumen wie dem Bad ebenfalls wasserbeständige oder zementgebundene Bauplatten genutzt werden, um die Haltbarkeit der Trockenbauwände zu garantieren. Nach dem Bauen der Trockenbauwände können diese wie normale Steinwände tapeziert oder gestrichen werden. Ebenso sind beim Bauen von Trockenbauwänden die notwendigen Voraussetzungen an die Dämmung sowie den Brand- und Feuchteschutz gegeben. 

Werkzeuge und Materialien für Trockenbauwände

Um Trockenbauwände zu bauen, benötigen Sie einige Materialien und Werkzeuge, von denen Sie einige bereits bei sich zuhause finden können. Wenn Sie Ihre Trockenbauwände selber bauen möchten, sollten Sie im Voraus genau planen, welche Materialien Sie wirklich verwenden müssen, da je nach Unterkonstruktion verschiedene Werkzeuge und Baustoffe verwendet werden.

Werkzeug

  • Cuttermesser, um Gipsplatten zu schneiden
  • Säge, um Rahmenprofile aus Holz zurecht zu sägen
  • Metallschere, um Rahmenkonstruktion aus Metall anzupassen
  • Trockenbauschleifer
  • Wasserwaage
  • Farbwalze und Malerquast
  • Spachtel
  • Maurerkelle
  • Akkuschrauber und Bohrmaschine
  • Gliedermaßstab beziehungsweise Zollstock
  • Fräser bei Verwendung von Holz für die Unterkonstruktion
  • Lochsäge zum Ausschneiden der Steckdosen

Materialien

  • Holzständer oder Alu-Profile für die Unterkonstruktion
  • Dämmmaterial zur Schalldämmung
  • Gipskartonplatten oder Zementbauplatten
  • Spachtelmasse für den Gipskarton
  • Schrauben und passende Dübel
  • Grundputz und Haftputz
  • Tiefengrund als Grundierung
  • Selbstklebendes Dichtungsband
  • Farbe oder Dispersionsfarbe
  • Polyurethankleber

Vorbereitung und Planung für den Bau von Trockenbauwänden

Für das Bauen Ihrer Trockenbauwände ist eine gute Vorbereitung und Planung essenziell. Dafür müssen Sie zunächst das Profil auswählen, mit dem Sie die Unterkonstruktion der Trockenbauwände bauen möchten. Holzlatten eignen sich ebenso wie ein fertiges Holzständerwerk, aber auch Aluprofile aus Metallständern sind möglich. Früher wurden hauptsächlich Holzlatten für das Bauen von Trockenbauwänden genutzt, da diese sich ohne Probleme sägen, schrauben oder bohren lassen. Sie sind allerdings nicht so exakt gerade wie beispielsweise Metallständer, was zu kleineren Unebenheiten beim Bauen der Trockenbauwände führe kann. Besonders in Feuchträumen sollten Sie zudem kein Holz verwenden, da es sich unter dem Einfluss von Feuchtigkeit verziehen kann. Dasselbe gilt für vorgefertigte Holzständerwerke, die im Fachhandel zum Bauen von Trockenbauwänden angeboten werden. Diese können jedoch über bereits eingefräste Vertiefungen einfach mithilfe von Winkeln verbunden werden. Für den einfachen Aufbau müssen Sie jedoch ebenso damit rechnen, dass die Kosten für Holzständerwerke recht hoch sind. Aus diesem Grund werden in den letzten Jahren am häufigsten Alu-Profile genutzt, um Trockenbauwände zu bauen. Sie können schnell montiert werden und sind ebenfalls für Feuchträume wie das Badezimmer geeignet. Allerdings erschweren Alu-Profile aufgrund der glatten Oberfläche etwas das Verschrauben, da Schrauben schnell am Metall abrutschen können. 

 

Um mit den Metallständern der Alu-Profile Trockenbauwände zu bauen, werden CW-Profile sowie UW-Profile und UA-Profile verwendet. Die Anfangsbuchstaben U und C beschreiben den Querschnitt der Profile, wobei U-Profile glatte Kanten haben, während die Kanten der C-Profile nach innen gebogen sind. Das „W“ steht dabei für „Wand, während das „A“ „Aussteifung“ bedeutet, was den Verwendungszweck beziehungsweise -ort beschreibt. Zuerst werden die UW-Profile waagerecht montiert. Die CW-Profile werden beim Bauen von Trockenbauwänden dann senkrecht in das UW-Profil eingesetzt, sodass die U-Profile als Schienen für die C-Profile funktionieren und ihnen Halt geben. Das UA-Profil soll Stellen stabilisieren, die mehr Belastung aushalten müssen. Haben Sie sich einmal entschieden, mit welcher Unterkonstruktion Sie die Trockenbauwände bauen möchten, sollten Sie nun den Materialbedarf ermitteln, indem Sie planen, wie viele Trockenbauwände Sie bauen möchten und wie hoch diese sein müssen. Falls Sie eine Türöffnung einsetzen möchten, benötigen Sie zusätzlich ein Türsturzprofil. 

Trockenbauwände selber bauen Schritt für Schritt

Ist die Planung abgeschlossen und das Material abgekauft, müssen Sie noch den Untergrund für das Bauen der Trockenbauwände vorbereiten. An den Stellen, an denen Sie Trockenbauwände bauen möchten, muss Fußbodenbelag wie Laminat, Parkett oder Teppich entfernt werden. Danach kann es endlich ans Bauen der Trockenbauwände gehen. Wir erklären Ihnen hier, wie Sie mit einem Alu-Profil und Gipskartonplatten Trockenbauwände bauen können. 

 

Dazu müssen Sie zuerst mit dem Bau der Unterkonstruktion beginnen, indem Sie die Grundlinien der Trockenbauwand bestimmen und anschließend die Alu-Profile zurechtschneiden. Alle Rahmenteile, die das Gebäude berühren, müssen mit Dichtungsband abgedämmt werden, um den nötigen Schallschutz zu gewährleisten. Dann verschrauben Sie alle waagerechten UW-Profile mit Dübeln am Fußboden oder befestigen Sie mit speziellem Kleber, falls der Boden beispielsweise wegen einer Fußbodenheizung nicht angebohrt werden darf. Danach befestigen Sie die übrigen waagerechten UW-Profile an der Decke, sodass Sie nun senkrecht die CW-Profile einsetzen und mit der Wand verdübeln können. Im Anschluss können Sie die weiteren CW-Ständerprofile einstellen und ausrichten. Achten Sie dabei auf die Abstände zwischen den einzelnen Profilen sowie zwischen den Dübeln und denken Sie daran, Türsturzprofile einzuschieben, wenn Sie eine Tür in die Trockenbauwand einbauen möchten.

 

Im nächsten Schritt sollten Sie kontrollieren, ob eventuelle Kabeldurchlässe bereits in den Metallprofilen ausgestanzt sind, um die Kabelrohre zu verlegen. Bei einem Holzständerwerk müssten Sie die Kabeldurchlässe zuerst ausfräsen. Anschließend können die Gipskartonblatten auf einer Seite der Trockenbauwand an die Rahmenkonstruktion geschraubt werden. Für das Bauen von Trockenbauwänden gibt es dabei spezielle Trockenbauschrauben. Bevor Sie die andere Seite der Trockenbauwand verkleiden, müssen Sie zunächst von der nicht verkleideten Seite aus die Schallisolierung anbringen. Außerdem dürfen Sie nicht vergessen, beim Bauen der Trockenbauwände mit einer Lochsäge Löcher für Steckdosen zu bohren. Erst danach können Sie die Fugen zwischen den Gipskartonplatten verspachteln. Hierfür versehen Sie die Fugen zuerst mit speziellem Fugenband, um Rissen vorzubeugen und tragen anschließend den Trockenbauspachtel auf. Ist dieser ausgehärtet, wird die Trockenbauwand mit einem Trockenbauschleifer glattgeschliffen. Übrigens: Wenn Sie mit Zementplatten Trockenbauwände bauen möchten, werden diese nach dem Festschrauben nicht verspachtelt, sondern mit speziellem Polyurethankleber verklebt und danach verputzt. 

 

Zum Abschluss sollten Sie auf der Trockenbauwand mit einem Malerquast Tiefengrund auftragen, bevor Sie sie streichen. Dieser sorgt dafür, dass die Farbe optimal an der Wand haftet. Danach können Sie eine besonders schnell trocknende Dispersionsfarbe auftragen und schon sind Sie mit dem Bauen Ihrer Trockenbauwände fertig!

Häufig gestellte Fragen: Trockenbauwände bauen

 

Was benötige ich, um eine Trockenbauwand zu bauen?

Für das Bauen von Trockenbauwände, benötigen Sie einige Materialien und Werkzeuge. Einige davon werden Sie aber wahrscheinlich bereits bei sich zuhause finden. Planen Sie im Voraus genau, welche Materialien Sie wirklich verwenden müssen, da je nach Unterkonstruktion verschiedene Werkzeuge und Baustoffe beim Bauen von Trockenbauwänden verwendet werden.

 

Wie wähle ich die richtigen Trockenbauwand-Profile aus?

Um Trockenbauwände zu bauen, eignen sich Holzlatten ebenso wie ein fertiges Holzständerwerk, aber auch Aluprofile aus Metallständern sind möglich. Früher wurden hauptsächlich Holzlatten für das Bauen von Trockenbauwänden genutzt, diese sind allerdings nicht so exakt gerade, wie beispielsweise Metallständer, was zu kleineren Unebenheiten beim Bauen der Trockenbauwände führen kann. Besonders in Feuchträumen sollten Sie zudem kein Holz verwenden, da es sich unter dem Einfluss von Feuchtigkeit verziehen kann. Aus diesem Grund werden in den letzten Jahren am häufigsten Alu-Profile genutzt, um Trockenbauwände zu bauen, da die Metallständer schnell montiert werden können und ebenfalls für Feuchträume geeignet sind.

 

Welche Platten eignen sich für Trockenbauwände?

In der Regel werden Gipskartonplatten verwendet, um Trockenbauwände zu bauen. Diese werden auf die Unterkonstruktion montiert und anschließend verspachtelt. Dafür ist ein trockener Untergrund notwendig, weshalb sich in Feuchträumen wie dem Bad auch wasserbeständige oder zementgebundene Bauplatten genutzt werden, um die Haltbarkeit der Trockenbauwände zu garantieren. Zementplatten werden jedoch nicht verspachtelt, sondern mit speziellem Polyurethankleber verklebt und danach verputzt. 

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