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Ist Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet?

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Lichtwunder Team

Experte für Dachfenster

Mit einer Solaranlage auf dem Dach können Sie auf umweltfreundliche Weise Strom erzeugen. Dafür müssen jedoch einige Faktoren beachtet werden. Wir erklären Ihnen, ob Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist!

Was ist bei einer Solaranlage auf dem Dach zu beachten?

Bei der Frage, ob Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist, spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle. Dafür muss zunächst geprüft werden, ob die Tragfähigkeit des Daches hoch genug für eine Solaranlage auf dem Dach ist. Daneben sollte das Dach für mögliche Reinigungs- und Wartungsarbeiten zugänglich sein und die Solaranlage sollte auch bei anstehenden Reparaturen auf dem Dach nicht zurückgebaut werden müssen. Vor allem haben aber die Ausrichtung des Daches und dessen Neigungswinkel sowie ein möglicher Schattenwurf im Tagesverlauf eine zentrale Bedeutung für die Eignung des Daches. Generell gilt jedoch, dass nicht alle Punkte perfekt erfüllt sein müssen, um eine Solaranlage auf dem Dach zu ermöglichen. Entscheidend ist die Kombination, der verschiedene Kriterien, um zu berechnen, ob eine Solaranlage sich für Sie lohnt. So kann auch ein Dach, das keine optimale Sonneneinstrahlung erhält, für eine Solaranlage geeignet sein. Ebenso können in schneereichen Regionen Solarmodule installiert werden, da die Stromerzeugung von der Lichtmenge abhängt und Schnee an den glatten Paneelen abrutschen kann. Sollte eine Solaranlage auf dem Dach jedoch absolut nicht möglich sein, bieten sich verschiedene Alternativen an. So ist es ebenfalls möglich, die Solarmodule auf einem Vordach wie dem Carport, auf der Garage oder dem Gartenhaus zu installieren, anstatt völlig auf die Solaranlage verzichten zu müssen.

Dachformen für eine Solaranlage auf dem Dach

Grundsätzlich sind fast alle Formen eines Daches für einer Solaranlage geeignet, da je nach Dachform spezielle Montagesysteme genutzt werden, um die Solaranlage auf dem Dach montieren zu können. Schrägdächer mit einer Dachneigung zwischen 10 und 70 Grad werden am häufigsten zur Stromerzeugung auf dem Dach verwendet, indem die Solarmodule flach auf dem Dach aufliegend befestigt werden. Durch die Dachneigung ist damit der Solarertrag besonders hoch und die Dachfläche wird optimal durch die Solaranlage auf dem Dach genutzt.  Zusätzlich reinigen sich die Solarmodule durch Regen selbstständig. Flachdächer hingegen haben nur eine minimale Dachneigung von maximal 5 Grad. Trotzdem ist auch ein solches Dach für eine Solaranlage geeignet, wenn die Besonderheiten der Dachform beachtet werden. Dabei wird die Solaranlage auf dem Dach mit Hilfe einer Unterkonstruktion aus Metall montiert, das den Neigungswinkel der Solarmodule erhöht. Einzig runde Dachformen, wie Kegel- oder Kuppeldächer, sind eher nicht für eine Solaranlage geeignet, da sich die Montage regulärer Solarmodule auf den abgerundeten Dachflächen als schwierig erweist.

Solaranlage Dach mit Trapezblech

Für die Installation einer Solaranlage auf einem Dach werden mittlerweile die Solarmodule vermehrt im Trapezblech installiert. Das sind wellenartige Bleche, welche anstelle einer Ziegelbedeckung für das Abdecken größerer Dachflächen verwendet werden. Sie sollen aufgrund Ihrer Trapezform größeren Lasten standhalten können und damit die notwendige Stabilität für die Installation einer Solaranlage gewährleisten. Deshalb werden sie immer häufiger als Unterkonstruktion für eine Solaranlage auf dem Dach verwendet, vor allem da die Montage mithilfe spezieller Halterungen sehr einfach ist. Dafür wird die Modulbefestigung anstatt in der Dachkonstruktion direkt in das Trapezblech hinein verschraubt, was der Solaranlage auf dem Dach einen stabileren Halt bietet. Es gelten jedoch mittlerweile baurechtliche Mindestanforderungen, um sicherzugehen, dass die Beschaffenheit der Trapezprofile für eine Solaranlage geeignet ist. Die Trapezbleche müssen mindestens eine Materialstärke von 0,75 Millimetern aufweisen und einen erhöhten Korrosionsschutz besitzen. Außerdem muss das Material zur Befestigung aus Edelstahl bestehen, da verzinkte Schrauben im Außenbereich nicht zugelassen sind. 

Gewicht einer Solaranlage auf dem Dach

Eine Solaranlage auf dem Dach stellt eine besondere Belastung für die Dachkonstruktion sowie Statik des Hauses dar. Aus diesem Grund müssen Sie zunächst sichergehen, dass der Dachstuhl Ihres Hauses das Gewicht einer Solaranlage auf dem Dach tragen kann. Hierfür muss neben der Tragfähigkeit des Daches, möglicher Schneelast und dem Windsog ebenfalls das Gewicht der Solaranlage berechnet werden. Eine Solaranlage auf dem Hausdach wiegt im Durchschnitt 11-15 Kilogramm pro Quadratmeter, wobei das Gewicht bei einem Schrägdach eher zwischen 16 und 24 Kilogramm pro Quadratmeter liegt. Bei einem Flachdach hängt das Gewicht der Solaranlage auf dem Dach von einer möglichen Dachdurchdringung ab. Ohne diese wiegt die Solaranlage 7-12 Kilogramm pro Quadratmeter, während das Gewicht mit der Dachdurchdringung auf 18 bis 30 Kilogramm pro Quadratmeter ansteigt. 

Vor allem Schrägdächer sind für gewöhnlich ohne Probleme in der Lage, das zusätzliche Gewicht einer Solaranlage auf dem Dach zu tragen. Dabei fällt der Großteil des Gewichtes für eine Solaranlage auf dem Dach auf die Solarmodule zurück, die 20 bis 22 Kilogramm wiegen können. Doch selbst bei Häusern, die lediglich für geringe Belastungen ausgelegt sind, ist es möglich, eine Solaranlage auf dem Dach zu installieren, indem spezielle Solarfolien, die nur ein niedriges Eigengewicht haben, genutzt werden. Im Zweifelsfall sollten Sie sich deshalb immer die Einschätzung eines Statikers einholen, ob Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist. 

Statik für eine Solaranlage auf dem Dach

Um sicherzustellen, dass Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist, sollten Sie im Voraus unbedingt die Statik überprüfen lassen. Dafür können Sie einen Statiker oder einen Architekten beauftragen. Dieser wird anhand der Baupläne Ihres Hauses und der statischen Unterlagen überprüfen, ob Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist, indem er die zusätzliche Last der Solaranlage auf dem Dach durch die entsprechenden Solarmodule mit deren Montagegestellen einkalkuliert. Am besten lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist, bevor Sie die Solaranlage auf dem Dach installieren, um bei möglichen Berechnungsfehlern abgesichert zu sein. Durch diese Garantie müssen Sie im Falle eines Schadens die Kosten nicht eigenständig tragen. 

Vor allem, wenn Sie in Gebieten mit viel Wind und Schneefall leben, ist eine statische Prüfung vor der Installation einer Solaranlage auf dem Dach unverzichtbar. Beachten Sie zusätzlich, dass die Lebensdauer einer Solaranlage auf dem Dach zwischen 30 und 40 Jahren liegt, während ein standardmäßiges Dach eine Haltbarkeit von 50 bis 60 Jahren hat. Planen Sie deshalb die verbleibende Haltbarkeit Ihrer Dachkonstruktion vor der Installation einer Solaranlage auf dem Dach ein. Beträgt diese nur noch einige Jahre, sollten Sie zunächst das Dach erneuern, da bei einer Dachsanierung die Demontage der gesamten Solaranlage auf dem Dach notwendig wäre.

Faktor Dachneigung für Solaranlagen

Die Dachneigung entscheidet wesentlich darüber, ob Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist, da sie den Stromertrag der Solarmodule beeinflusst. Um eine möglichst hohe Leistung der Solaranlage auf dem Dach zu erzielen, sollten die Sonnenstrahlen senkrecht auf die Solarmodule auftreffen. Dabei müssen Sie jedoch beachten, dass die Sonne im Laufe des Tages am Himmel wandert und Ihre Position verändert, genauso wie der Sonnenstand und damit der Höhenwinkel der Sonne mit den Jahreszeiten schwankt. Aus diesem Grund wird die durchschnittlich beste Dachneigung auf Jahressicht genutzt, um die optimale Dachneigung Ihrer Solaranlage auf dem Dach zu bestimmen. In den Breitengraden, in denen sich Deutschland befindet, gilt eine Dachneigung von 35° als ideal für die Installation einer Solaranlage auf dem Dach. 

Doch auch, wenn die Neigung des Daches von diesem Wert abweicht, kann Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet sein. So müssen Sie bei Dachneigungen von 25° bis 45° lediglich mit minimalen Einbußen der Leistung rechnen und können trotzdem einen rentablen Stromertrag erzielen. Generell gilt nämlich: Je nach Breitengrad ist eine Dachneigung von 30-50° optimal für die Installation einer Solaranlage auf dem Dach. Ist die Neigung Ihres Daches jedoch höher oder niedriger, müssen Sie damit rechnen, dass die Stromerträge der Solarmodule erheblich sinken. Besonders bei einer Dachneigung von weniger als 20° können zusätzliche Probleme auftreten, da Schneefall nicht automatisch wegrutscht und ebenso der selbstreinigende Effekt der Dächer durch abfließendes Regenwasser nicht eintritt. In diesem Fall wird die Investition in eine Unterkonstruktion notwendig.

Ausrichtung einer Solaranlage auf dem Dach

Möchten Sie wissen, ob Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist, dann spielt die Ausrichtung der Solaranlage auf dem Dach eine wichtige Rolle für den Jahresertrag. Den höchsten Stromertrag erzielen Sie mit einer Solaranlage auf dem Dach, wenn Ihr Dach exakt nach Süden ausgerichtet ist. Allerdings haben die meisten Dächer keine perfekte Ausrichtung in Richtung Süden. Trotzdem kann Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet sein, denn auch eine Ost- oder Westausrichtung lohnt sich fast immer für den Stromertrag. Der Ertrag der Solaranlage auf dem Dach fällt bei einer Ausrichtung nach Osten oder Westen lediglich um 15-25% niedriger aus, es kann dabei trotzdem bis zu 90% der Sonnenenergie im Vergleich zu einer Südausrichtung auf Ihr Dach treffen. 

Zudem führt eine minimale Abweichung von der Südseite, beispielsweise durch eine Ostwest-Dachausrichtung, nur zu Verlusten von 5-8% des Stromertrages. Zusätzlich ist es bei Solaranlagen auf dem Dach, die nicht direkt Richtung Süden ausgerichtet sind, möglich, den Ertrag zu steigern, indem auf beiden Dachseiten Solarmodule installiert werden. Allerdings gilt, dass eine Dachausrichtung zur Nordseite hin nicht für eine Solaranlage auf dem Dach geeignet ist. Da die Sonne im Tagesverlauf niemals an der Nordseite am Himmel steht, lohnt es sich nicht, eine Solaranlage Richtung Norden auf dem Dach zu installieren. 

Verschattung

Bei einer Solaranlage auf dem Dach können bereits kleine Schatten große Einbußen bei der Produktion von Strom zur Folge haben. Aus diesem Grund ist die Verschattung einzelner Module ein wichtiger Faktor, wenn es um die Berechnung der Erträge Ihrer Photovoltaikanlage und damit um die Frage geht, ob Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist. Grund hierfür ist, dass die Module der Solaranlage hintereinander in Reihe zusammengeschaltet und an einen Wechselrichter angeschlossen werden. Wenn also eines der Module aufgrund der Beschattung nur wenig Strom erzeugen kann, wirkt sich dies negativ auf alle Module, die mit in der Reihe geschaltet sind, aus. 

Dies führt dazu, dass selbst bei einer guten Dachneigung und günstigen Ausrichtung die Solaranlage auf dem Dach nur magere Erträge liefert. Für eine Verschattung können beispielsweise Antennen oder Satellitenschüsseln, Schornsteine und Erker auf dem Dach oder umliegende hohe Bäume sowie Gebäude verantwortlich sein. Achten Sie deshalb bei der Installation der Solaranlage auf dem Dach darauf, dass ein ausreichend großer Abstand zu Flächen gehalten wird, auf die Schatten fällt oder installieren Sie einen Leistungsoptimierer und Modulwechselrichter, die auch bei Verschattung dafür sorgen, dass die Solaranlage auf Ihrem Dach sich als rentabel erweist.

Häufig gestellte Fragen: Ist Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet?



Welches Dach eignet sich für eine Solaranlage? 

Grundsätzlich sind fast alle Dachformen für eine Solaranlage geeignet. Am häufigsten werden Schrägdächer zur Stromerzeugung auf dem Dach verwendet, indem die Solarmodule flach auf dem Dach aufliegend befestigt werden. Flachdächer, die nur eine minimale Dachneigung besitzen, können ebenfalls geeignet sein, indem die Solaranlage auf dem Dach mit Hilfe einer Unterkonstruktion aus Metall montiert wird. Mittlerweile werden sogar Trapezbleche, die anstelle einer Ziegelbedeckung für das Abdecken größerer Dachflächen verwendet werden, immer häufiger als Unterkonstruktion für Solaranlagen verwendet, wobei die Solarmodule direkt in das Trapezblech hinein verschraubt werden.



Welche Dachneigung eignet sich für eine Solaranlage?

Die Dachneigung beeinflusst den Stromertrag der Solarmodule auf Ihrem Dach. Für eine möglichst hohe Leistung sollten die Sonnenstrahlen senkrecht auf die Solarmodule auftreffen. Da die Sonne jedoch im Laufe des Tages sowie im Jahresverlauf Ihre Position am Himmel verändert, wird die durchschnittlich beste Dachneigung auf Jahressicht genutzt, um die optimale Dachneigung Ihrer Solaranlage auf dem Dach zu bestimmen. In Deutschland gilt eine Dachneigung von 35° als ideal für die Installation einer Solaranlage. Doch auch, wenn die Neigung des Daches von diesem Wert abweicht, kann Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet sein,  da selbst bei Dachneigungen von 25° bis 45° noch ein rentabler Stromertrag erzielt werden kann. 



Welche Ausrichtung des Daches ist für eine Solaranlage geeignet?

Die Ausrichtung der Solaranlage auf dem Dach spielt eine wichtige Rolle für den Jahresertrag. Den höchsten Stromertrag erzielen Sie, wenn Ihr Dach exakt nach Süden ausgerichtet ist. Allerdings haben die meisten Dächer keine perfekte Südausrichtung, weshalb Ihre Solaranlage ebenso bei einer Ost- oder Westausrichtung einen lohnenswerten Stromertrag produzieren kann. Nur eine Ausrichtung des Daches zur Nordseite eignet sich nicht für eine Solaranlage, da die Sonne im Tagesverlauf niemals im Norden am Himmel steht und somit keine Sonnenstrahlen aus nördlicher Richtung auf die Solarmodule fallen.

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