Fenster Größen

Dachfenster Check

Lichtwunder Team

Experte für Dachfenster

Die Helligkeit eines Raumes hängt von den Fenster Größen ab. Aus diesem Grund ist die Raumgröße bei der Fensterwahl entscheidend. Welche Richtmaße und Größen es gibt und wie man diese ermittelt, erfahren Sie hier.

Fenster DIN-Richtmaße

Grundsätzlich gibt es keine festgelegten DIN-Größen für Fenster. Die meisten Hersteller haben aber häufig verwendete Standardgrößen, die sich an der Mauerwerks-DIN orientieren. In dieser DIN-Ordnung sind die Mauermaße basierend auf 11,5 cm breiten Mauersteinen mit 1 cm Mauerwerksfuge geregelt. Aus der Gesamtbreite von 12,5 cm entstehen Standardbreiten und -höhen und auch typisierte Öffnungsmaße von 101 cm, 112,5 cm, 125 cm und so weiter. Die Fenstermaße, die sich daraus ergeben, sind immer das typisierte Öffnungsmaß abzüglich 1,5 cm Montagefuge auf jeder Seite. Bei einem Mauerwerk-Öffnungsmaß von 101 cm wäre die entsprechende Fenster Größe 98 cm. 

Diese standardisierten Fenster Größen werden häufig in Baumärkten angeboten und von nahezu jedem Fensterhersteller gebaut. Doch gerade in Altbauten passen die Standardmaße nach Mauerwerksnorm häufig nicht und auch bei Neubauten gibt es immer wieder individuelle Wünsche und Anforderungen für die Fenster Größen. Deshalb ist es kein Problem, Fenster nach individuellen Maßen herstellen zu lassen. Dabei ist das korrekte Aufmaß von Bedeutung, denn nichts ist ärgerlicher als ein individuelles Fenster bauen zu lassen, nur um dann zu merken, dass es nicht passt.

Fenster Größen nach Mindestbelichtungsfläche entscheiden

Obwohl Fenster in allen erdenklichen Größen und Formen und unabhängig von DIN-Normen hergestellt werden können, gibt es einige Regelungen, die beachtet werden müssen. Denn Räume, in denen Menschen sich dauerhaft aufhalten - dazu gehören, Kinderzimmer, Wohnzimmer, Büros und mehr - müssen eine Mindestbelichtungsfläche aufweisen. 


Tageslichtversorgung durch Fenster Größe

Früher war laut Musterbauordnung vorgeschrieben, dass die Fensterfläche 10% bis 12,5% der Raumgrundfläche betragen muss. Aktuellen Anforderungen wird diese Regelung aber nicht mehr gerecht. Seit März 2019 gilt deshalb die DIN EN 17037 mit einer genaueren Berechnung des Lichteinfalls auf einer Beispielfläche in Höhe von 85cm mit je 50cm Abstand zu den Wänden.


Geneigte und vertikale Fenster

  • Auf 50% der Fläche sollen während 50% der Tageslichtstunden mindestens 300 Lux erreicht werden. 

  • Auf 95% der Fläche sollen während 50% der Tageslichtstunden mindestens 100 Lux erreicht werden.


Horizontale Fenster

  • Auf 95% der Fläche sollen während 50% der Tageslichtstunden mindestens 300 Lux erreicht werden. 


Erreichen die Fenster diese Richtwerte, ist die Empfehlungsstufe “gering” erreicht. Natürlich ist diese neue Berechnung für die optimale Belichtung deutlich komplizierter, als einfach einen Anteil der Raumfläche als Fenstergröße anzusetzen. Um es Handwerkern zu vereinfachen gilt nun als neue Faustformel, dass die Fensterfläche mindestens 20% bis 25% der Raumgrundfläche betragen muss. So lässt sich die Norm praktikabel umsetzen. 


Tageslichtversorgung durch Fenster Position

Nicht nur die richtigen Fenster Größen, sondern auch die Fenster Positionen entscheiden über die Menge des Lichteinfalls. Grundsätzlich gilt: Je höher die Fensterkante über dem Fußboden liegt, desto größer ist der Lichteinfall. Gleichzeitig sorgt eine möglichst niedrige Fensterunterkante für einen besondern angenehmen Ausblick. Bei vertikalen Fenstern sollte sich die Oberkante der Scheibe deshalb mindestens 2,20 m über dem Fußboden befinden. Die Unterkante sollte dagegen höchstens 0,95 m über dem Fußboden liegen.

Fenster Größen für Rettungswege

In vielen Fällen gelten Fenster als Rettungswege. Um im Notfall auch genutzt werden zu können, müssen sie eine Mindestgröße für den Durchstieg haben. Die erforderlichen Fenstergrößen variieren von Bundesland zu Bundesland minimal: In Bayern wird zum Beispiel eine lichte Fenster Größe von 0,60 m x 1,00 m gefordert, in anderen Teilen Deutschlands eine Fenster Größe von 0,90 m x 1,20 m. Außerdem sollte das Fenster nicht höher als 1,20 m über der Fußbodenkante liegen und von innen zu öffnen sein. Für Dachschrägenfenster gilt zusätzlich, dass die Unterkante des Fensters weniger als 1,00 m von der Traufkante des Daches entfernt sein muss.

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