Dachausbau

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Dachfenster nachträglich einbauen

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Lichtwunder Team

Experte für Dachfenster

Der Dachausbau bietet eine wunderbare Möglichkeit, um neuen Wohnraum zu schaffen. Dabei möchten Eigenheimbesitzer häufig auch Dachfenster nachträglich einbauen.

Dachfenster nachträglich einbauen: Gründe

Im Dachgeschoss Ihres Hauses verbirgt sich häufig jede Menge ungenutzter Wohnraum, der über den Dachausbau nutzbar gemacht werden kann. Aus diesem Grund möchten immer mehr Hausbesitzer oder Vermieter die Möglichkeit nutzen, durch den Ausbau des Daches neue Wohnflächen zu schaffen. Allerdings verfügen Dachböden oft nur über kleine Fenster, durch die kaum Tageslicht hineinfallen kann. Besonders mit der seit März 2019 erlassenen europäischen Norm DIN EN 17037, welche die angemessene Menge an Tageslicht in regelmäßig genutzten Räumen festlegt, erhält die Frage nach einer ausreichenden Tageslichtversorgung mehr Bedeutung. Selbst wenn die DIN-Norm nicht verpflichtend ist, ist zu erwarten, dass sie zunehmend bei Neubau- und Umbauprojekten Beachtung finden wird. Eigenheimbesitzer sollten deswegen bei einem Dachausbau darüber nachdenken, ein Dachfenster nachträglich einzubauen. Natürlich ist es möglich, bei den Umbauarbeiten des Dachstuhls nachträglich Dachfenster einzubauen und auch zu einem späteren Zeitpunkt können Sie jederzeit neue oder sogar weitere Dachfenster nachträglich einbauen. Das nachträgliche Einbauen eines Dachfensters erhöht nicht nur den Tageslichteinfall, sondern sorgt ebenfalls für eine schöne Aussicht aus dem Dach heraus und kann damit den Wohnkomfort deutlich erhöhen. Zudem können Hausbesitzer, die ein Dachfenster nachträglich einbauen, durch gute Isolierungen und Dämmeigenschaften der Dachfenster Ihren Energieverbrauch sowie die Heizkosten im Vergleich zu den alten, kleineren Fenstern reduzieren und damit sparen.

Dachfenster nachträglich einbauen: Ansprechpartner und Ablauf

Wenn Sie ein Dachfenster nachträglich einbauen möchten, sollten Sie sich zunächst auf einen ausführlichen Vorbereitungsprozess einstellen. Die Planung für das nachträgliche Einbauen eines Dachfensters umfasst zahlreiche Faktoren. Zunächst sollten Sie grundlegende Entscheidungen für das nachträgliche Einbauen des Dachfensters treffen. Dazu gehört der Fenstertyp des Dachfensters, das Sie nachträglich einbauen möchten, sowie dessen Material. Außerdem müssen Sie sichergehen, dass die Dachfenster, welche Sie nachträglich einbauen möchten über eine isolierstarke Verglasung verfügen, die zusätzlich zum Schallschutz beiträgt und dass die Beschläge und Dichtungen des Dachfensters ebenfalls einwandfrei sind. Zudem sollten Sie sich bereits im Voraus überlegen, auf welcher Sie Höhe die Dachfenster nachträglich einbauen möchten. Haben Sie diese Überlegungen abgeschlossen, ist es Zeit, eine Anfrage für das nachträgliche Einbauen eines Dachfensters bei einem Fachmann zu stellen. Besonders wenn Sie ein Dachfenster nachträglich einbauen möchten, sollten Sie immer einen Experten zu Rate ziehen, da für das nachträgliche Einbauen des Dachfensters Änderungen an der Dachkonstruktion nötig sind, welche zuvor von einem Statiker untersucht werden muss. Auch wenn handwerklich geschickte Laien häufig Ihr Dachfenster selbst nachträglich einbauen möchten, bringt dies einige Risiken mit sich. Führt ein fachlich inkorrekt eingebautes Dachfenster zu Folgeschäden, verfällt nicht nur der Garantieanspruch des Dachfensterherstellers, die Versicherung deckt Schäden, welche beim Selbstausbau des Daches entstehen, ebenfalls nicht ab. Zusätzlich können bereits kleine Fehler beim nachträglichen Einbauen des Dachfensters zu schweren Schäden wie Wassereintritt durch ungenügende Abdichtung oder Schimmelbildung aufgrund einer fehlerhaften Dämmung führen. Aus diesem Grund sollten Sie stets kompetente Handwerker Ihr Dachfenster nachträglich einbauen lassen. So gehen Sie sicher, dass Ihr Dachfenster fachmännisch nachträglich eingebaut wird und vermeiden hohe Zusatzkosten durch die Korrektur möglicher Fehler, welche deutlich über die Montagekosten hinausgehen. Zudem können Sie die zeitliche Dauer für das nachträgliche Einbauen Ihres Dachfensters deutlich reduzieren. Ein erfahrener Betrieb benötigt für den Einbau nur etwa einen halben bis zu zwei Tagen, wobei ein standardmäßiges Dachfenster bereits in wenigen Stunden montiert werden kann. Zunächst wird dafür ein Teil der Dacheindeckung  abgenommen, um danach an der Stelle, an der Sie das Dachfenster nachträglich einbauen möchten, die Dämmung zu entfernen und die Einbaufläche zu öffnen. Eventuell müssen vor dem Einsetzen des Dachfensters noch Dachsparren gekürzt werden. Anschließend kann der Eindeckrahmen eingebaut und das Dachfenster eingesetzt werden. Zum Schluss wird das nachträglich eingebaute Dachfenster gedämmt und der Fensterrahmen abgedichtet, sodass die Dacheindeckung wieder geschlossen werden kann. Übrigens ist für das nachträgliche Einbauen eines Dachfensters nicht einmal ein Gerüst nötig, da die Arbeiten von innen heraus vorgenommen werden können.

Dachfenster nachträglich einbauen: Baugenehmigung

Wer ein Dachfenster nachträglich einbauen möchte, sollte sich im Vorherein über die baurechtlichen Vorgaben informieren und sicherstellen, dass für das nachträgliche Einbauen des Dachfensters keine Baugenehmigung notwendig ist. In Deutschland gibt es für den nachträglichen Einbau von Dachfenstern keine einheitliche Bauordnung und ob eine Baugenehmigung notwendig ist, hängt oft vom jeweiligen Bundesland ab. Glücklicherweise wird in den meisten Bundesländern keine Baugenehmigung benötigt, um ein Dachfenster nachträglich einbauen zu lassen. Je nach Bundesland werden die Bauvorschriften in der Landesbauordnung festgelegt und sofern diese nicht verletzt werden, ist keine Genehmigung notwendig, um Dachfenster nachträglich einbauen zu lassen. Was zunächst simpel klingt, bringt jedoch trotzdem einige Hürden mit sich: So benötigen Sie als Vermieter und sogar als Besitzer einer Eigentumswohnung stets die Einwilligung des Hauseigentümers, um nachträglich ein Dachfenster einzubauen. In manchen Bundesländern ist sogar das Einverständnis der Nachbarn notwendig, um ein Dachfenster nachträglich einbauen zu können. Vor allem das nachträgliche Einbauen von Dachfenstern wird oft im Zuge eines Dachausbaus geplant. In diesem Fall liegt eine Nutzungsänderung des Daches vor, für die Sie sogar eine Dachausbau-Genehmigung statt einer Baugenehmigung für den nachträglichen Einbau der Dachfenster benötigen. Auch alle Baumaßnahmen, welche die Dachfläche verändern oder in die Dachstatik eingreifen, sind immer genehmigungspflichtig. Dazu gehören beispielsweise der Bau von Dachgauben, Dachaufbauten oder Dachbalkonen. Und selbst wenn Sie die Baugenehmigung bereits erhalten haben, um Ihr Dachfenster nachträglich einbauen zu lassen, sollten sie ebenfalls den Bebauungsplan Ihres Baugebietes beachten, der Faktoren wie die Fenstergröße und -fläche, die Anzahl an Fenstern sowie die Mindestfläche und ebenso Brandschutzvorgaben wie den Mindestabstand zu Nachbarhäusern vorschreibt. Es gilt also: Erkundigen Sie sich stets in der Landesbauordnung Ihres Bundeslandes über die baurechtlichen Vorgaben und fragen Sie im Zweifelsfall beim zuständigen Bauamt nach. Das nachträgliche Einbauen von Dachfenstern ohne Baugenehmigung kann hohe Geldstrafen nach sich ziehen, weshalb Sie sich stets im Voraus ausführlich über die geltenden Regelungen informieren sollten.

Dachfenster nachträglich einbauen: Denkmalschutz

Der Denkmalschutz von Gebäuden stellt eine zentrale Ausnahme von den baurechtlichen Regelungen für das nachträgliche Einbauen von Dachfenstern dar. Bei denkmalgeschützten Gebäuden benötigen Sie generell die Zustimmung der Denkmalbehörde, wenn Sie äußerlich sichtbare Veränderungen vornehmen möchten. Dazu gehört allerdings auch der nachträgliche Einbau von Dachfenstern. Steht Ihr Gebäude unter Denkmalschutz ist es also im Regelfall nicht zulässig, Dachfenster nachträglich einbauen zu lassen, wenn die Fenster von der Straße oder von öffentlichen Plätzen aus gesehen werden können. Ohne diese Genehmigung dürfen Sie auf keinen Fall nachträglich ein Dachfenster einbauen, da sonst ein aufwändiger und vor allem kostenintensiver Rückbau von der zuständigen Behörde veranlasst werden kann. Unabhängig vom Denkmalschutz stellt beim nachträglichen Einbauen von Dachfenstern in alte Gebäude ebenfalls die Statik ein großes Problem dar. Ältere Gebäude verfügen häufig nicht über die notwendige Traglast des Daches, um gefahrlos ein Dachfenster nachträglich einbauen zu können. Sollten Sie in seltenen Fällen also eine Baugenehmigung erhalten, ist Ihnen dennoch unbedingt dazu zu raten, den Zustand des Daches auf die notwendigen statischen Voraussetzungen sowie auf Baumängel zu überprüfen. Möchten Sie trotz fehlender Baugenehmigung Licht in Ihr Dachgeschoss bringen, so könnten Sie unter Umständen auf eine Form der Dachgauben zurückgreifen. Können Sie nämlich historisch nachweisen, dass Schleppgauben an der jeweiligen Gebäudeart und an Ihrem Standort eingebaut wurden, so ist der Einbau einer Gaube eine Lösungsmöglichkeit, die zwar deutlich teurer, dafür aber mit dem Denkmalschutz konform ist.

Dachfenster nachträglich einbauen: Kosten

Zuletzt gilt es, auch beim nachträglichen Einbauen von Dachfenstern die Kosten im Blick zu behalten. Hierbei ist es jedoch nicht möglich, die genauen Gesamtkosten vorherzusagen, da diese sich aus dem Kaufpreis der Dachfenster, den Montagekosten für das nachträgliche Einbauen der Dachfenster sowie möglichen Dämm- und Trockenbauarbeiten zusammensetzen. Ebenso variieren die Kosten, um Dachfenster nachträglich einzubauen, zwischen den verschiedenen Fenstertypen, deren Größe, Materialien, Verglasung sowie möglichen Zusatzmaterialien und können ebenfalls je nach Einbauumständen schwanken. So können die Kosten für den nachträglichen Einbau von Dachfenster bereits bei einfachen Dachfenstern zwischen 800€ und etwa 1500€ schwanken. Im Einzelfall können die Einbaukosten jedoch auch stark in die Höhe gehen, wenn beispielsweise eine elektrische Steuerung, eine Dreifachverglasung oder ein Holz- statt einem Kunststoffrahmen hinzufügen möchten. Durch eine simple Ausstattung wie einen Kunststoffrahmen oder eine manuelle Bedienung, Fenster in Standardgrößen oder durch pauschale Preisvereinbarungen, wenn Sie mehrere Dachfenster nachträglich einbauen, können jedoch Kosten gespart werden. Ebenfalls ist es möglich, die Handwerkskosten steuerlich abzusetzen oder staatliche Förderungen im Zuge einer energetischen Sanierung zu erhalten. Informieren Sie sich deshalb im Voraus über Ihre Möglichkeiten und lassen Sie sich von einem Handwerksbetrieb zunächst ein Angebot erstellen, um die anfallenden Kosten für das nachträgliche Einbauen der Dachfenster besser abschätzen zu können.

Häufig gestellte Fragen: Dachfenster nachträglich einbauen


Kann ich ein Dachfenster auch nachträglich einbauen?

Natürlich ist es möglich, bei den Umbauarbeiten des Dachstuhls oder zu einem späteren Zeitpunkt Dachfenster nachträglich einzubauen. Jedoch sollten Sie sich im Voraus über die baurechtlichen Vorgaben informieren und sicherstellen, dass für das nachträgliche Einbauen des Dachfensters keine Baugenehmigung notwendig ist. In Deutschland gibt es für das nachträgliche Einbauen von Dachfenstern nämlich keine einheitliche Bauordnung und ob eine Baugenehmigung benötigt wird, hängt oft vom jeweiligen Bundesland ab.

 


Wie lange dauert der nachträgliche Einbau eines Dachfensters?

Mit der Hilfe eines Experten können Sie den Zeitaufwand für das nachträgliche Einbauen Ihres Dachfensters deutlich verringern. Ein erfahrener Betrieb benötigt für den Einbau etwa einen halben bis zu zwei Tagen, wobei ein standardmäßiges Dachfenster bereits in wenigen Stunden montiert werden kann.


Was kostet das nachträgliche Einbauen von Dachfenstern?

Beim nachträglichen Einbauen von Dachfenstern ist es nicht möglich, die genauen Gesamtkosten vorherzusagen, da diese sich aus verschiedenen Faktoren zusammensetzen und ebenso zwischen verschiedenen Fenstertypen variieren. So können die Kosten für den nachträglichen Einbau von Dachfenster bereits bei einfachen Dachfenster zwischen 800€ und etwa 1500€ schwanken

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