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Dachausbau

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Dachbodenausbau - Kostenübersicht und Anleitung

Denken Sie über einen Dachbodenausbau nach, wissen aber nicht so richtig mit welchen Kosten Sie rechnen müssen? Oder können Sie nicht einschätzen, was bei einem Dachausbau so alles an Arbeiten anfällt? Oder wie Sie am besten vorgehen? Wir haben in diesem Beitrag alles Wichtige für Sie zusammengetragen.

Dachbodenausbau - Kosten

Die exakten Kosten für Ihren Dachbodenausbau hängen von verschiedenen Faktoren ab. Grob kann gesagt werden, dass sich die Kosten eines Dachbodenausbaus auf 10.000 bis 30.000 € belaufen, beziehungsweise ungefähr 800 bis 1.000 € pro Quadratmeter. Dies ist aber auch davon abhängig, ob Sie viele Arbeiten des Dachbodenausbaus selbst in die Hand nehmen oder Fachunternehmen für den Ausbau Ihres Dachbodens beauftragen. Folgend sehen Sie eine Tabelle mit den groben Kosten für die einzelnen Arbeitsschritte des Dachbodenausbaus. Hierbei handelt es sich allerdings nur um Richtkosten, wodurch die tatsächlichen Kosten bei Ihnen entsprechend höher oder geringer ausfallen können.

Dachfenster

  • ab 300 €

Anmerkungen

  • Preis variiert je nach Art des Dachfensters
  • Neueinbau nochmals teurer als der Austausch des Dachfensters

Treppe

  • ab 1.000 €

Anmerkungen

  • Viel Auswahl von Wendel- bis hin zu normaler Holztreppe
  • Treppenart abhängig von Türausschnitt und verfügbarem Platz

Dämmung

  • 50 bis 150 € / qm
  • Aufsparrendämmung ab 160 €

Anmerkungen

  • Abhängig von der Art der Dämmung
  • Ökologische Dämmstoffe sind teurer, haben aber bessere Energiebilanz

Wände

  • ab 15 € / qm
  • Handwerker: bis zu 80 € / qm
  • Farbe und Tapezieren: ab 25 €

Anmerkungen

  • Handwerker sind optional, garantieren jedoch den korrekten Einbau der Wände

Elektronik

  • Heizkörper: ab 1.000 €
  • Fußbodenheizung: ab 30 € / qm
  • Lichtschalter und Steckdosen: ab 200 €

Anmerkungen

  • Alternative zum Heizkörper ist die Fußbodenheizung
  • Dachhöhe sollte bei der Wahl beachtet werden

Fußboden

  • ab 10 € / qm

Anmerkungen

  • Je nach Bodenart steigen die Kosten

Dachboden ausbauen - Förderung

Da beim Dachbodenausbau hohe Kosten anfallen, können Sie bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Förderung für die energieeffiziente Sanierung Ihres Dachbodens erhalten. Gefördert werden hierbei gut dämmende Dachfenster sowie energieeffiziente Dachdämmungen. Sie können aber auch bei Ihrer Stadt beziehungsweise Gemeinde nachfragen, da viele mittlerweile auch Förderungsmittel für den Dachbodenausbau anbieten.

BAFA Zuschuss Rechner

Bekommen Sie einen Zuschuss für Ihren Dachbodenausbau? Rechnen Sie es aus.

Wie hoch sind die
Investitionskosten?

(min. 2400 €, max. 50.000 €)


Um welchen Gebäudetyp
handelt es sich?


Ist ein Energieberater
vorhanden?

Checkmark Icon

(Wird von Lichtwunder gestellt)


Dein Zuschuss

1275,00 €*

Dachboden ausbauen - Genehmigung

Je nach Bundesland sind die Vorschriften hinsichtlich des Dachbodenausbaus unterschiedlich. In einigen Bundesländern benötigen Sie eine Genehmigung, um Ihren Dachboden ausbauen zu dürfen. Wenn Sie also keine hohe Geldstrafe riskieren möchten, sollten Sie beim örtlichen Bauamt nach der Regelung für die Genehmigung eines Dachbodenausbaus nachfragen.

Dachbodenausbau - Anleitung

Auch wenn Sie schon jede Menge über den Dachbodenausbau und die konkreten Arbeitsschritte wissen, sollten Sie kompetente Fachleute hinzuziehen. Denn schon bei der Planung und Ausmessung des Dachbodens kann einiges schiefgehen, wenn nicht exakt gearbeitet wird. Dennoch haben wir Ihnen im Folgenden einen kurzen Überblick über die einzelnen Arbeitsschritte zusammengestellt, an dem Sie sich orientieren können, wenn Sie sich an Ihren Dachbodenausbau machen.

Planung des Dachbodenausbaus

Einer der wichtigsten Schritte des Dachbodenausbaus ist die vorherige Planung für die sich Zeit genommen werden sollte. Sie können selbst skizzieren, wo Sie die einzelnen Räume haben möchten und wie diese aufgeteilt werden sollen. Kommt es jedoch zu Elektronik und Heizung, sollte ein Fachmann die weitere Planung übernehmen. Denn hier gibt es einige Aspekte zu beachten, die auch für die erfolgreiche Genehmigung Ihres Dachbodenausbaus relevant sind.

Einschätzung des Dachbodenzustandes

Bevor Sie mit dem Ausbau des Dachbodens beginnen, sollten Sie sich bewusst sein, in welchem Zustand sich Ihr Dachboden befindet. Mauern sollten eben, trocken und dicht sein. Nackte Wände sollten vorher verputzt werden. Eine Dampfbremsfolie zum Schutz vor Wasserdampf sollte ebenfalls angebracht werden.

Ausmessung des Dachbodens

Zum Ausmessen Ihres Dachbodens benötigen Sie einen Zollstock und eine Leiter oder noch besser einen Laser-Entfernungsmesser. Nun können Sie sich an das Ausmessen Ihres Dachbodens wagen. Sie brauchen die Maße der benötigten Dämmstoffe, aber auch die Abstände, die Tiefe sowie die Breite der Sparren. Sind Sie sich nicht absolut sicher, sollten Sie auch zu der Ausmessung Ihres Dachbodens jemanden zu Rate ziehen, der Experte auf dem Gebiet ist.

Einbau bzw. Austausch der Dachfenster

Der erste Schritt, der nun tatsächlich den Dachbodenaustausch angeht, ist der Einbau neuer oder der Austausch bestehender Dachfenster. Somit können Sie die Beschädigung des neuen Fußbodens ausschließen und die neue Dämmung wird nicht beschädigt, wenn Sie den Dachfenstereinbau oder -austausch an den Beginn Ihres Dachbodenausbaus legen. Je nach Fenstergröße kann es sein, dass Sie Sparren entfernen müssen.

Verlegen der Dämmwolle

Die Dämmung des Dachbodens ist beim Dachbodenausbau besonders wichtig. Hier stehen Ihnen drei Dämmarten zur Auswahl: Aufsparrrendämmung, Zwischensparrendämmung und Untersparrendämmung. Haben Sie sich für eine der drei Dämmungsarten entschieden, kann es auch schon mit der Wärmedämmung für den Dachbodenausbau losgehen. Auch wenn das Verlegen der Dämmwolle an sich einfach ist, können kleinen Fehlern größere Probleme folgen. So kann zum Beispiel eine undichte Dampfbremse zu Schimmel führen. Deshalb sollten Sie bei dem Verlegen der Dämmwolle unbedingt mit Sorgfalt arbeiten und im Zweifelsfall doch lieber einen Experten zur Hilfe holen, um auch anschließend Freude mit Ihrem neu ausgebauten Dachboden zu haben.

Aufbau der Zwischenwände und Verkleidungen

Die Wände zur Raumteilung beim Dachbodenausbau werden meist als Trockenbauwand, welche aus Gipskartonplatten besteht, aufgebaut. Als Untergrund dieser Trockenbauwand müssen Sie noch ein Metallgerüst bauen, an welches anschließend die Gipskartonplatten geschraubt werden. Die Wände sind somit ungefähr 10 mm breit, was in der Planung des Dachbodenausbaus schon berücksichtigt werden sollte.

Installation von Elektronik und Wasser

Bei der Installation von Elektronik und Wasser während Ihres Dachbodenausbaus sollten sie auf jeden Fall einen Fachmann ans Werk lassen. Dieser soll Ihnen Heizung, Wasser und jegliche Art von Elektronik installieren, um Ihrem perfekten Dachbodenausbau einen weiteren Schritt näher zu kommen.

Verlegen des Fußbodens

Sind alle vorherigen Arbeitsschritte des Dachbodenausbaus erledigt, geht es an das Verlegen des Fußbodens. Auf eigene Faust ist es möglich, den Boden mittels Trockenschüttung auszugleichen, den Boden mit Trittschalldämmung zu dämmen und schließlich das eigentliche Verlegen des Fußbodens durchzuführen. Führen Sie all diese genannten Arbeitsschritte gemeinsam mit Experten durch, wird Ihrem Dachbodenausbau ganz sicher nichts im Wege stehen. Sofern die Genehmigung für Ihren Dachbodenausbau erfolgreich verläuft.

Welche Eindeckung hat dein Dach?

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